LiBat - Rückgewinnung

Aufbereitung von Produktionsabfällen und kompletten Lithium-Ionen-Batteriezellen zur Rückgewinnung und Wiederverwertung des Aktivmaterials

Teilprojekt 1

Laufzeit: 01.11.2012 bis 30.04.2016

Fördersumme: 1.008.969,00 €

Projektvolumen: keine Angabe
 

ausführende Stelle:

Adensis GmbH
Industriestr.  65
01129 Dresden

zum Internetauftritt

Zuwendungsempfänger:

Adensis GmbH

zum Internetauftritt

Fördergeber: BMUB, Referat IGI5

Förderkennzeichen: 16SBS007A

Projektträger: PT-VDI/VDE

Leistungsplansystematik:
HA8060 Schaufenster Elektromobilität

Förderprofil: Technologie- und Innovationsförderung

Förderart: PDIR

Beschreibung

Es liegt keine Beschreibung des Teilprojektes vor.

Laufzeit der angegebenen Teilprojekte: 01.11.2012 bis 30.04.2016
Fördersumme der angegebenen Teilprojekte: 1.707.863,00 €
Projektvolumen der angegebenen Teilprojekte: keine Angabe

Teilprojekt 1:

Förderkennzeichen: 16SBS007A

Adensis GmbH
01129 Dresden

Teilprojekt 2:

Förderkennzeichen: 16SBS007B

Lars Walch GmbH & Co. KG
91460 Baudenbach

Teilprojekt 3:

Förderkennzeichen: 16SBS007C

Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme
01277 Dresden

Fördergeber: BMUB, Referat IGI5

Projektträger: PT-VDI/VDE

Leistungsplansystematik:
HA8060 Schaufenster Elektromobilität

Förderprofil: Technologie- und Innovationsförderung

Förderart: PDIR

Ausführliche Beschreibung des Verbundprojektes

Herausforderungen und Ziele

In der Regel werden in Elektrofahrzeugen Lithium-Ionen-Batteriezellen eingesetzt, für deren Herstellung eine ganze Reihe von Metallen wie Lithium, Cobalt und Nickel benötigt werden. Der Rückgewinnung und Wiederverwertung dieser Rohstoffe ist sowohl ökologische als auch wirtschaftlich bedeutsam. Zwar wird mit signifikanten Rücklaufmengen kompletter Batteriesysteme erst in acht bis zehn Jahren gerechnet, aber bei der Batteriezellenproduktion fallen bereits heute wiederverwertbare Abfälle an. Im Projekt LiBat - Rückgewinnung wird ein neues Aufbereitungsverfahren entwickelt und im Recyclingbetrieb erprobt, das sowohl für die Aufbereitung von Produktionsabfällen als auch kompletter Batteriezellen zum Einsatz kommen kann.


Inhalt und Arbeitsschwerpunkte

Anders als stoffliche Recyclingansätze, die nur die Metalle rückgewinnen, verfolgt das Projekt den Ansatz eines funktionellen Recyclings. Damit wird eine direkte Wiederverwertung der Aktivmaterialien in der Zellproduktion möglich. Durch ein neues, elektrohydraulisches Zerkleinerungsverfahren sollen in erster Linie Abfälle aus der Produktion cobalthaltiger Kathodenmaterialien zurückgewonnen werden. Für die Erprobung dieses Aufbereitungsverfahrens im Recyclingbetrieb wird eine industrietaugliche Pilotanlage entwickelt. Dabei soll nicht nur ein Nachweis der Wiedereinsetzbarkeit des zurückgewonnenen Aktivmaterials erbracht werden, sondern auch eine wirtschaftliche Betrachtung des Recyclingbetriebs erfolgen. In einem zweiten Teil des Projektes soll der Aufbereitungsansatz auch in ersten Untersuchungen zum Recycling kompletter Lithium-Ionen-Zellen zum Einsatz kommen, wobei das Hauptaugenmerk auf der Entwicklung von Verfahren zum sicheren Öffnen und Zerlegen der Batteriezellen liegt.


Nutzung der Ergebnisse und Beitrag zur Energiespeicherung

Nach Ablauf des Projektes wurde festgehalten:
• Abtrennung der aktivmaterialhaltigen Beschichtung von Kathodenfolien mittels elektrohydraulischer Zerkleinerung und eines mechanischen Aufbereitungsprozesses möglich,
• 96 ± 2 Prozent der Beschichtung konnten mithilfe der elektrohydraulischen Zerkleinerungstechnologie von der Kathodenfolie getrennt werden.
• Nach der elektrohydraulischen Zerkleinerung befinden sich mehr als 70 Gewichtsprozent der Produktionsabfälle in der Zielfraktion. Dabei entstehen weniger als 5 Prozent defekte Partikel.
• Selektive Trennung von: Ableiterfolie und Beschichtung sowie Aktivmaterial und Binder (Polymermatrix),
• Morphologische Struktur des zurückgewonnenen Aktivmaterials bleibt intakt,
• Verunreinigungen im zurückgewonnenen Aktivmaterial geringer als 1 Gewichtsprozent,
• Nachweis der elektrochemischen Wiedereinsetzbarkeit recycelter Aktivmaterialien erbracht,
• Performance der Zellen aus recycelten Materialien ist vergleichbar mit Performance der Zellen aus neuwertigem Referenzmaterial.

Quellen:
http://schaufenster-elektromobilitaet.org/de/content/projekte_im_ueberblick/projektsteckbriefe/projekt_2114.html (jüngster Zugriff: 17.05.2016),
http://www.saena.de/download/Elektromobilitaet/Projektplakate_Seite_11.pdf (jüngster Zugriff: 11.04.2017)


Kurzkategorisierung

Energiespeichertypen

Metall-Ionen-Batterien

Anwendungsfelder

2nd Life und Recycling

Förderempfänger

Industrie, Forschungs- und Entwicklungseinrichtung

schwarze Schlagworte: charakterisieren das Teilprojekt
graue und schwarze Schlagworte: charakterisieren das komplette Verbundprojekt


Schlagworte zum Teilprojekt

Energiespeichertyp

Metall-Ionen-Batterien Lithium-Ionen-Batterien

Anwendungsfelder

2nd Life und Recycling Recycling

Förderempfänger

Industrie

Teilprojektleiter

keine Angabe


Verbundprojektleiter

Herr Stefan Eisert
Telefon: +49 351 811296-1016


Pressekontakt für Verbundprojekt

kein Pressekontakt