SyNeSthESia

Synchrotron- und Neutronen-basierte Untersuchungen zur Energiespeicherung

Laufzeit der angegebenen Teilprojekte: 01.10.2014 bis 31.03.2018
Fördersumme der angegebenen Teilprojekte: 1.221.474,00 €
Projektvolumen der angegebenen Teilprojekte: keine Angabe

 

Teilprojekt 1

Förderkennzeichen: 05K14OFA

Technische Universität Bergakademie Freiberg, Fakultät für Chemie und Physik - Institut für Experimentelle Physik
09596 Freiberg
zum Internetauftritt

Teilprojekt 2

Förderkennzeichen: 05K14EWA

Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion
45470 Mülheim an der Ruhr
zum Internetauftritt

Fördergeber: BMBF, Referat 711

Projektträger: PT-DESY

Leistungsplansystematik:
U03052 Erforschung kondensierter Materie - Synchrotronstrahlen

Förderprofil:
Erkenntnisorientierte und programmübergreifende Grundlagenforschung

Förderart:
PDIR

Ausführliche Beschreibung des Verbundprojektes

Herausforderungen und Ziele

SyNeSteSia (engl. „Synchrotron and Neutron Studies for Energy Storage“) ist ein gemeinsames deutsch-russisches Forschungsvorhaben im Bereich der Energiespeichertechnologien, das von der TU Bergakademie Freiberg unter der Leitung von Prof. Dirk C. Meyer koordiniert wird. Das Projektmanagement und damit den Hauptteil der laufenden Arbeiten leistet Frau Dr. Anastasia Vyalikh.

Das Verbundprojekt wird im Rahmen der ersten Kooperationsinitiative des Ioffe-Röntgen-Instituts auf dem Gebiet „Erforschung kondensierter Materie an Großgeräten mit Neutronen- und Synchrotronstrahlung“ gefördert, die vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Russischen Föderation koordiniert wird. Partner des Ioffe-Röntgen-Instituts sind auf deutscher Seite das Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin und das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim. Auf russischer Seite sind die Lomonosov Moscow State University, das Joint Institute for Nuclear Research in Dubna und das Nikolaev Institute of Inorganic Chemistry in Novosibirsk beteiligt. Das Gesamtbudget beträgt jeweils eine Million Euro für den Zeitraum der Jahre 2014 bis 2017.

Im wissenschaftlichen Fokus liegt die Entwicklung neuartiger Charakterisierungsmethoden, die auf dem Einsatz von Großgeräten wie Neutronenquellen und Elektronenspeicherringen basieren. Vorrangiges Ziel ist die Aufklärung chemischer Prozesse und von Strukturveränderungen im Bereich der elektrochemischen Grenzflächen in operando, um letztlich Beiträge für eine nachhaltige und umweltverträgliche Energieversorgung zu erbringen. Dafür werden elektrochemische Zellen entwickelt, welche die Bestimmung der Strukturen an der Phasengrenzfläche sowie der Bildung metastabiler und reaktiver Phasen während des elektrochemischen Prozesses ermöglichen. Diese Zellen werden dann u. a. für die Charakterisierung mittels Nuklearer-Magnetresonanz-(NMR-)Spektroskopie und Röntgenanalytik (am IEP) sowie weiterer Methoden an den beschleunigerbasierten Photonen- (u. a. BESSY II) und Neutronenquellen (JINR) eingesetzt, um die entscheidenden Prozesse in Brennstoffzellen und Batterien zu untersuchen. Der Einsatz der komplementären Methoden wird ein tieferes Verständnis der relevanten Prozesse an elektrochemischen Grenzflächen ermöglichen, da neuartige Informationen über die Struktur im Bereich der Grenzfläche, die Ionenmobilität und den elektronischen Zustand zu erwarten sind.

Quelle: http://tu-freiberg.de/sites/default/files/media/experimentelle-physik-731/synestesiaprojektbeschreibung.pdf (jüngster Zugriff: 03.06.2016)


Kurzkategorisierung

Energiespeichertypen

Undefiniert

Anwendungsfelder

Undefiniert

Förderempfänger

Forschungs- und Entwicklungseinrichtung


Schlagworte der Teilprojekte des Verbundprojekts

Teilprojekt 1

Förderempfänger

Forschungs- und Entwicklungseinrichtung Universität

Teilprojekt 2

Förderempfänger

Forschungs- und Entwicklungseinrichtung außeruniversitäre Einrichtung

Verbundprojektleiter

Herr Prof. Dr. Dirk Carl Meyer
TU Bergakademie Freiberg
Institut für Experimentelle Physik
Leipziger Str. 23
09596 Freiberg

Telefon: +49 3731 39-2860
E-Mail: Dirk-Carl.Meyer@physik.tu-freiberg.de


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