e-generation

Schlüsseltechnologien für die nächste Generation der Elektrofahrzeuge

Laufzeit der angegebenen Teilprojekte: 01.01.2012 bis 30.09.2015
Fördersumme der angegebenen Teilprojekte: 1.282.545,00 €
Projektvolumen der angegebenen Teilprojekte: keine Angabe

 

Teilprojekt 4

Leistungselektronik und Energiespeicher

Förderkennzeichen: 16N11863

Infineon Technologies AG, IFAG OP F RD
85579 Neubiberg
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Fördergeber: BMBF, Referat 523

Projektträger: PT-VDI/VDE

Leistungsplansystematik:
GC3020 Gesamtsystem Elektrofahrzeug mit Fokus auf Fahrzeugelektronik und Energiemanagement, Fahrzeugkonzepte und Herstellungsverfahren

Förderprofil:
Technologie- und Innovationsförderung

Förderart:
PDIR

Ausführliche Beschreibung des Verbundprojektes

Herausforderungen und Ziele

Das auf drei Jahre angelegte Gemeinschaftsprojekt eGeneration wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über das Förderprogramm IKT2020 im Rahmen der Hightech-Strategie gefördert. Führende deutsche Industrieunternehmen sowie namhafte Universitäten und Forschungsinstitute entwickeln eine neue Generation von Komponenten für Elektrofahrzeuge. Insgesamt verfügt e-generation über ein Budget von 39 Millionen Euro, das zu rund 50 Prozent vom BMBF getragen wird. Die übrige Projektsumme wird von den Projektpartnern finanziert.

Die Porsche Engineering Group GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, übernimmt die Leitung des Forschungsprojekts mit der
Volkswagen Konzernforschung als assoziierter Partner. Ziel dabei ist es, die Faktoren Reichweite, Kosten und Alltagstauglichkeit zu verbessern. Im Mittelpunkt des Projekts
steht die Entwicklung einer neuen Generation von Komponenten für Elektrofahrzeuge, die bezüglich Effizienz und Gewicht optimiert werden. Zur Darstellung der Ergebnisse
werden diese Komponenten in Demonstrationsfahrzeugen integriert und erprobt.

Darüber hinaus wird geprüft, welche Kostenpotenziale durch Modularisierung und Komponentenbaukästen erschlossen werden können. Damit wird die Übertragbarkeit
der Forschungsergebnisse auf mehrere Fahrzeugsegmente sichergestellt. Für die breite Umsetzung der Elektromobilität sind im Wesentlichen drei
Herausforderungen zu bewältigen:

Reichweite
Die Reichweite im kundenrelevanten Betrieb soll durch signifikante Senkung des Energieverbrauchs um 38 Prozent gegenüber dem Referenzfahrzeug (Boxster e 2010) verbessert werden. Dieses Potenzial soll durch Einsatz neu entwickelter Komponenten und optimiertes Energiemanagement im Demonstrationsfahrzeug dargestellt werden.

Kosten
Die Markteinführung des E-Autos wird durch hohe Aufwendungen für die neuen elektrischen Komponenten verzögert. In diesem Projekt sollen vor allem die
Kostenreduktionspotenziale der Antriebs- und Elektronikkomponenten durch neue Konzepte, Funktionsintegration und Modularisierung dargestellt werden.

Alltagstauglichkeit
Potenzielle Kunden erwarten von einem Elektrofahrzeug, dass es sich bzgl. Alltagstauglichkeit möglichst nicht vom heutigen Fahrzeug unterscheidet. Daher müssen
neue Komponenten so in das Fahrzeugpackage integriert werden, dass sich das Raumangebot für Personen und Gepäck nicht vom konventionell angetriebenen Fahrzeug unterscheidet. Zur Alltagstauglichkeit zählt auch ein hoher Klimatisierungskomfort, der trotz reduziertem Energiebedarf in relevanten Temperaturbereichen erhalten bleiben soll.


Inhalt und Arbeitsschwerpunkte

Die Projektergebnisse werden in zwei Optimierungsstufen dargestellt:

Funktionsmuster
Demonstrationsfahrzeuge mit neuen Technologien:
• Antriebskonzept (Topologie, Komponenten)
• Thermoelektrische Wärmepumpe
• Innovatives Klimatisierungs- und Energiemanagementkonzept
• Leichtbau an elektrischen Komponenten und ausgewählten Karosserie- und Fahrwerkskomponenten

Digitale Prototypen
Hier werden weitere Verbesserungspotenziale hinsichtlich Effizienz und Reichweite, die in der Theorie oder Prüfstand erarbeitet und nicht in Demonstrationsfahrzeugen dargestellt wurden, ausgewiesen. Dazu zählt unter anderem der Einfluss der Fahrwiderstände (Rollwiderstand, Aerodynamik) und weiterer Gewichtsmaßnahmen. Einen Beitrag zur Kostenreduktion soll ein Baukastensystem liefern, das elektrische Antriebskomponenten, Antriebselektronik, Nebenaggregate, Thermodynamik- und Klimatisierungskomponenten berücksichtigt. Die Übertragbarkeit der Ergebnisse in andere Fahrzeugklassen wird sichergestellt, in dem die Baukastenkomponenten mehrere Fahrzeugsegmente und Antriebskonzepte abdecken. In der Simulation können
damit beispielhaft unterschiedliche Antriebs- bzw. Fahrzeugkonfigurationen dargestellt und bewertet werden.

Quelle: http://2013.konferenz-elektromobilitaet.de/ausstellung/leuchtturmprojekte/20130530_egeneration_text.pdf (jüngster Zugriff: 04.05.2016)


Kurzkategorisierung

Energiespeichertypen

Metall-Ionen-Batterien

Anwendungsfelder

mobil

Förderempfänger

Industrie


Schlagworte der Teilprojekte des Verbundprojekts

Teilprojekt 4

Energiespeichertyp

Metall-Ionen-Batterien Lithium-Ionen-Batterien Kathode NMC

Anwendungsfelder

mobil Antriebsart BEV

mobil Fortbewegungsart Land Kraftfahrzeug PKW

Förderempfänger

Industrie Elektrotechnik

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