BEMA 2020

Begleitmaßnahme zur BMBF-Fördermaßnahme „Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrierelevante Anwendungen“ (Batterie 2020)

Laufzeit der angegebenen Teilprojekte: 01.10.2015 bis 30.06.2019
Fördersumme der angegebenen Teilprojekte: 1.875.995,00 €
Projektvolumen der angegebenen Teilprojekte: 1.875.995,00 €

 

Teilprojekt 1

Batterieforum Deutschland zwei

Förderkennzeichen: 03XP0040A

Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien e. V.
10117 Berlin
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Teilprojekt 2

Batterie-Monitoring und Strategieplanung (BMS 2020)

Förderkennzeichen: 03XP0040B

Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung, Competence-Center Neue Technologien
76139 Karlsruhe
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Teilprojekt 3

Internationale Trends und wissenschaftlich-technologische Begleitung von Batterie 2020

Förderkennzeichen: 03XP0040C

MEET - Münster Electrochemical Energy Technology
48149 Münster
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Fördergeber: BMBF, Referat 511

Projektträger: PT-J

Leistungsplansystematik:
KB2220 Li-Ionen-Batterien

Förderprofil:
Technologie- und Innovationsförderung

Förderart:
PDIR

Ausführliche Beschreibung des Verbundprojektes

Herausforderungen und Ziele

Die Fördermaßnahme Batterie 2020 ist Bestandteil der Hightech-Strategie 2020 der Bundesregierung. Ihr Ziel ist es, Material- und Prozessentwicklungen im Zusammenhang mit dem komplexen Gesamtsystem der Batterie zu betrachten und dadurch die Eigenschaften wie Energie- und Leistungsdichte, Lebensdauer, Sicherheit, Alterung und Kosten der Batterien deutlich zu verbessern. Im Fokus stehen Metall-Ionen-, Metall-Schwefel- und Metall-Luft/Sauerstoff-Systeme für Anwendungen im Bereich zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrierelevante Anwendungen der Elektromobilität und im Sinne eines „second use“ für stationäre Speicher. Die Fördermaßnahme wird im Hinblick auf die strategische Ausrichtung im Bereich der Materialforschung für Batterien durch das übergreifende Vernetzungs- und Transferprojekt „BEMA 2020“ begleitet, das organisatorische und inhaltliche Aufgaben wahrnimmt. Wesentliches Ziel ist die Vernetzung der Verbundprojekte untereinander. Ferner leistet das Projekt Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit für die Fördermaßnahme.

Das Wissen, das in den Projekten von Batterie 2020 generiert wird, soll im Rahmen der Begleitmaßnahme effizient aufgearbeitet und mit einem Monitoring in- und ausländischer Forschungsaktivitäten im Themenfeld der Batterien kombiniert werden. Die aufbereiteten Informationen werden den Verbundvorhaben zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig dienen die erhaltenen Informationen als Basis für Studien, Roadmaps und Vorschläge zur Entwicklung zukünftiger strategischer Themenschwerpunkte für die deutsche Batterieforschung.


Inhalt und Arbeitsschwerpunkte

Um die Vernetzung der Wissenschaftler zu intensivieren, die an der Fördermaßnahme Batterie 2020 beteiligt sind, werden diese jährlich zu Statusseminaren eingeladen. Damit dort ein intensiver Dialog geführt werden kann, stehen diese nur den Beteiligten an den Verbundvorhaben offen. Auf dem Kongress Batterieforum Deutschland, der ebenfalls im Rahmen des Begleitmaßnahme organisiert wird, soll der Dialog dann mit allen Wissenschaftlern aus Industrie und Wissenschaft öffentlich geführt werden, damit auch aktuell nicht beteiligte Forscher über laufende Aktivitäten informiert sind und sich mit ihren Forschungsanstrengungen ebenfalls einbringen können.

Für die strategische Forschungsplanung ist das Monitoring in- und ausländischer Forschungsaktivitäten eine wichtige Voraussetzung. Daher werden im Rahmen der Begleitmaßnahme Monitoring- und Roadmapping-Prozesse fortgesetzt, die bereits in den Programmen LIB2015 und STROM erfolgreich umfassende Ergebnisse lieferten. Dabei soll stärker auf die spezifisch deutsche Situation abgezielt werden. In Workshops entwickelte Roadmaps sollen in die Statusseminare und den Kongress Batterieforum Deutschland einfließen, dort diskutiert und vertieft werden. Sie sollen ebenfalls dazu dienen, gemeinschaftlich gefundene Lösungen und mögliche Entwicklungspfade aufzuzeigen, die in Forschungsclustern umgesetzt werden können, und somit das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bei der Entwicklung von Forschungsstrategien zu unterstützen.

Die Gesamtheit der Forschungsanstrengungen deutscher Forschungseinrichtungen zum Thema Batterien ist in der breiten Öffentlichkeit wenig präsent. Deshalb wird eine Webseite aufgebaut, um die Fördermaßnahme Batterie 2020 der Öffentlichkeit vorzustellen und den beteiligten Wissenschaftlern einen Überblick über die geförderten Vorhaben zu geben. Der bereits bestehende Internetauftritt www.batterieforum-deutschland.de wird weiterentwickelt. Beiden Webauftritten liegen umfangreiche Datenbanken zugrunde, in denen öffentlich geförderte Projekte in Deutschland aufgeführt werden, die im Themenfeld Batterien arbeiten. Diese sind mit übersichtlichen Karten- und Tabellendarstellungen, Schlagwortsuchen und weiteren komfortablen Suchfunktionen ausgestattet. Sie geben ein umfassendes Bild über die Aktivitäten im Rahmen der Fördermaßnahme Batterie 2020 und weiterer öffentlich geförderter Projekte in Deutschland. Diese „Forschungslandkarten“ sollen auch dem Partnering von Forschungseinrichtungen und Unternehmen dienen. Ferner werden im Rahmen von BEMA 2020 Broschüren erstellt, welche die Inhalte der Fördermaßnahme Batterie 2020 der Öffentlichkeit nahebringen.


Nutzung der Ergebnisse und Beitrag zur Energiespeicherung

Im Rahmen der Verbundvorhaben in Batterie 2020 wird Wissen erarbeitet, das häufig nur den Personen zur Verfügung steht, die direkt daran beteiligt sind. Solche „Wissensinseln“ sollen durch die Aktivitäten der Begleitmaßnahme miteinander verbunden werden. Durch den Wissensaustausch – soweit es IP-Regelungen zulassen – sollen Synergien erzeugt und neu auftauchende Fragestellungen allen Beteiligten zugänglich gemacht werden. Dadurch wird eine Plattform für ein gemeinsames, schnelleres Vorankommen gebildet.

Aufbauend auf den Ergebnissen der Vorhaben und offener Fragen sollen übergeordnete Problemstellungen extrahiert, in den internationalen Kontext eingebettet und in Form von Empfehlungen für künftige Projektvorhaben dem BMBF zur Verfügung gestellt werden. Dieses systematische Aufbereiten der Daten und Fakten und das gezielte Verbreiten dieser Informationen erleichtert die Übersichtlichkeit und lässt einen schnelleren Transfer in industrielle Innovationen erwarten.

Der persönliche Dialog der Mitarbeitenden untereinander stellt die Basis für den Wissens- und Erfahrungstransfer dar.


Kurzkategorisierung

Energiespeichertypen

Metall-Ionen-Batterien, Blei-Säure, Redox-Flow-Systeme, Nickelbatterien, Thermal-Batterien, Metall-Schwefel (nicht thermal), Metall-Luft, Dual-Ionen-Batterien, Silber-Batterien, neue Batteriekonzepte, Undefiniert

Anwendungsfelder

mobil, stationär, 2nd Life und Recycling, Ausbildungszwecke, noch nicht vorhersehbar, Undefiniert

Förderempfänger

Sonstiges, Forschungs- und Entwicklungseinrichtung


Schlagworte der Teilprojekte des Verbundprojekts

Teilprojekt 1

Energiespeichertyp

Metall-Ionen-Batterien

Blei-Säure

Redox-Flow-Systeme

Nickelbatterien

Thermal-Batterien

Metall-Schwefel (nicht thermal)

Metall-Luft

Dual-Ionen-Batterien

Silber-Batterien

neue Batteriekonzepte

Anwendungsfelder

mobil

stationär

2nd Life und Recycling

Ausbildungszwecke

noch nicht vorhersehbar

Förderempfänger

Sonstiges Verbund

Teilprojekt 2

Förderempfänger

Forschungs- und Entwicklungseinrichtung außeruniversitäre Einrichtung

Teilprojekt 3

Energiespeichertyp

Metall-Ionen-Batterien Lithium-Ionen-Batterien

Blei-Säure

Thermal-Batterien

Metall-Schwefel (nicht thermal)

Metall-Luft

Anwendungsfelder

mobil

stationär

Förderempfänger

Forschungs- und Entwicklungseinrichtung Universität

Verbundprojektleiter

Herr Dr. Michael Krausa
Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien e. V.
Friedrichstr. 95
10117 Berlin

Telefon: +49 30 20143132
Fax: +49 731 17589-10
Kontaktformular


Pressekontakt

Frau Simone Benischka
Helmholtzstr. 6
89081 Ulm
Telefon: +49 731 17 589-40
Fax: +49 731 17 589-10
E-Mail: simone.benischka@klib-org.de

Typ Inhalt Aktion
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